#13 Wissenschaft und Macht

Nachdem wir der These „Es gibt einen Fortschritt des Wissens“ gefolgt sind, haben wir einen strukturellen Zusammenhang von Wissenschaft und Macht bemerkt, wobei sich beide Momente gegenseitig zu bedingen scheinen. Deshalb diskutieren wir diese Folge über die These: Die bestehenden Macht- und Eigentumsverhältnisse sorgen für eine Verzerrung dessen, was die Wissenschaft als Wissen präsentiert, zumal durch die strukturellen Bedingungen der Rahmen der Wissenschaften, die Richtung vorgegeben ist, in die überhaupt geforscht wird bzw. werden kann. Wir explizieren dieses Problem anhand aktueller Beispiele und fragen uns auch, ob das Problem nicht sogar tiefergreifender ist, denn wenn wir von einer Verzerrung sprechen, treffen wir implizit die Annahme, dass es etwas Wahres vor den Wissenschaften existiert. Diese Annahme ist aber anzuzweifeln, in dem Sinne, dass die Wissenschaft selbst erst das konstruiert, was sie zu untersuchen meint. Welche Folgen hat der Einfluss der Macht auf die Wissenschaft und wodurch können wir das Problem beseitigen oder bekämpfen?

#12 Fortschritt des Wissens

Es gibt einen Fortschritt des Wissens, so die These dieser Folge. Wie genau ist das gemeint, welche epistemische Bedeutung ergibt sich? Außerdem sprechen wir über die Auswirkungen auf die Moral, sowie Folgen durch die Technisierung. Und was hat das alles mit Vertrauen und Verschwörungstheorien zu tun? Basieren wir unser alltägliches Leben auf einem instabilen Glaubens- und Vertrauenssystem? Und wenn ja, was ist daran so schlimm? Begleiten Sie uns, durch diese Diskussion über die klassische These, es gibt einen Fortschritt des Wissens.

#11 Wahrheit und die reale Welt

In dieser Folge versuchen wir die Gedankenstränge aus den letzten beiden Gesprächen zusammenzuführen. Dabei geht es darum, was über Wahrheit meint, und welchen Zusammenhang es zu der Frage nach einer realen Welt und dem Ding an sich gibt. Dieses Gespräch zeichnete sich diesmal durch sehr ausführliche Gedankengänge und Bezugnahmen zu etablierten philosophischen Thesen, weswegen keine feste These von uns selbst formuliert wurde. Dennoch ist es eine wichtige Diskussion im Bereich der Erkenntnistheorie und darf in dieser Reihe nicht fehlen.

#10 Verstand und Erkenntnis

In dieser nun schon 10. Ausgabe führen wir die Diskussion über die Quellen der Erkenntnis weiter. Diesmal beschäftigen wir uns mit der These, es gibt Erkenntnis ohne Erfahrung, also kann Erfahrung nicht die hauptsächliche Quelle bzw. notwendige Bedingung für Erkenntnis und damit für Wissen sein, auf der anderen Seite bedarf jede Erkenntnis eine gewisse Verstandeskraft (des Verbinden und Zergliederns), so gilt: Der Verstand ist die hauptsächliche Quelle bzw. notwendige Bedingung für Erkenntnis und damit für Wissen. Welche Rolle spielt hierbei die Philosophie? Muss man zwischen verschiedenen Begriffen des Wissens unterscheiden? Gibt es vielleicht doch eine Art der Erkenntnis, die keinerlei Verstandeskraft bedarf?

All das und noch viel mehr in der letzten Folge KEINE PHILOSOPHEN des Jahres 2020

#9 Erfahrung und Wissen

Auf welcher Basis sprechen wir eigentlich in diesem Podcast. Was können wir wissen und wie erreichen wir dieses Wissen? Wir beschäftigen uns mit der These: Erkenntnis und Wissen basiert hauptsächlich auf Erfahrung. Wie weit geht diese Erfahrung, welche Bedeutung hat diese These für den Wissensbegriff an sich? Und was ist eigentlich die Realität?

#8 Ausnahme, Regel, Toleranz

In dieser nun achten Folge gehen wir näher auf die Bedeutung der Ausnahme ein, die in der letzten Folge schon angesprochen wurde. Zentral steht dabei folgende These: Es braucht eine vernunftorientierte Ausnahmetoleranz, damit die Vernunft sich nicht verabsolutiert. Doch welche Gefahren stecken auch in der Anwendung von Ausnahmen und was unterscheidet sie von bloßen Regelverstößen? Wie hängen Ausnahme, Regel und Toleranz praktisch und theoretisch zusammen?

#7 Diskurs und Ausnahme

In dieser siebten Folge, stellen wir uns die Frage, welche Positionen heutzutage ethische Grundsätze zu begründen versuchen. Suchen wir nach einem individuellen guten Leben oder versuchen gesellschaftlich das Gute zu finden? Bietet ein gesamtgesellschaftlicher Diskurs, in dem der zwanglose Zwang des besseren Arguments herrscht eine moderne Möglichkeit und müssen wir über Ausnahmen für geltende Grundsätze diskutieren?

#6 Was soll ich tun?

Wir haben festgestellt, dass die Frage nach dem guten Leben hauptsächlich historisch interessant ist. Aber wieso stellen wir uns eher die Frage „Was soll ich tun?“, wenn wir über Moral, Ethik und das Gute sprechen, was impliziert die Frage und wie kann man sie beantworten?

#5 Das gute Leben

Wonach strebt der Mensch, wie findet er das Glück und das gute Leben. Dafür müssen wir uns fragen, was ist das gute Leben? Ist Glückseligkeit das höchste Ziel eine Idee des Guten oder zu finden in einem Leben geprägt von Seelenruhe? Und ist dieses antike Verständnis von Ethik heute noch aktuell oder bloß historisch relevant, da es die Grundlage der Moralvorstellung der Moderne ausmacht?

#4 Was ist der Mensch

Über Freiheit haben wir immer mit Bezug auf den Menschen gesprochen, doch wieso? Was genau zeichnet den Menschen aus und welche Problematik ergibt sich aus der Stellung des Menschen als Vernunftwesen? Was ist der Mensch?